Wie man mit 6 „Bordmittel“, einen Blog startet

Wer bloggt, der gibt sein Wissen preis und positioniert sich im seinem Themengebiet als ein Fachmann. Folglich wird es für Unternehmen immer wichtiger, mit Hilfe eines Blogs (potentiellen) Kunden zu präsentieren und diesen einen Mehrwert zu bieten. Daher findet man nicht mehr nur noch Blogs von Seo- und anderen Dienstleistern rund ums Internet, sondern von etlichen Konzernen.

Aber auch als KMU ist es ratsam, sich mit dem Bloggen aus einander zu setzen und diesen in die eigene Website zu integrieren. Denn Bloggen ist eine durchaus günstige Möglichkeit Kunden zu gewinnen und zu binden.

Zum Bloggen braucht man nicht viel Geld in die Hand zunehmen. Das, was man am meisten braucht, ist Zeit, um seine Gedanken zu strukturieren, aufzubereiten, zu visualisieren und niederzuschreiben. Technisch sind da jedoch nahezu vorhandene bzw. günstig zu beschaffene „Bordmittel“ vollkommen ausreichend.

Blogsystem

Zunächst einmal ist es wichtig, dass man eine Website hat. Ideal ist natürlich, wenn man hierbei nicht mehr selbst „hardcore“ auf HTML- und PHP-Basis programmiert, sondern sich idealerweise für ein Content-Managementsystem entschieden hat. Das reicht eigentlich schon in der Regel. Wenn man es etwa komfortabler haben will, verwendet man nicht ein CMS zum Bloggen, sondern ein Blogsystem wie WordPress oder Yoomla als CMS.

Wem das Ganze zu umständlich ist und lieber auf einen noch einfachere Lösung zurückgreifen möchte, der Bindet ein Online-Blogsystem wie Blogger.com oder WordPress.com in seine Website ein. Jedoch wird hier die Integration nicht optimal auf das eigene Look & Feel (oder wie es Marketingwissenschaftlich heißt: CI) anzupassen. Daher raten wir von diesem Weg ab. Der Blog wirkt für den Kunden nur dazugestöpselt.

MSWord oder OpenOffice-Writer

Natürlich können sie einfach über Ihren Browser in das Blogsystem gehen und dort dann einen Beitrag verfassen. Aber warum es nicht einfacher und komfortabler machen?

Mit Hilfe von Word können Sie Blogartikel einfach erstellen. Sie nutzen dabei gleich mal die Rechtschreib- und Grammatikfunktion sowie gegebenenfalls den Thesaurus (Synonyme). Vermeiden damit peinliche Rechtschreibfehler und gestallten den Blogpost abwechslungsreich. Ohne, dass sie Ihren Browser mit Adins und Adons vollstopfen und verlangsamen.

Zusätzlich machen Sie sich zusätzlich vollkommen unabhängig von Zeit, Ort und Netz. Denn wenn Sie mit Hilfe von Word oder OpenOffice-Writer Ihre Artikel schreiben, können Sie zunächst lokal zwischenspeichern und jederzeit weiterschreiben, aber auch ohne zusätzlichen Aufwand in Ihrem Blogsystem veröffentlichen.

Jedoch eines ist hierbei zu beachten: MSWord liefert eine Blogpostvorlage und bietet über diese die Möglichkeit Word mit dem verwendeten Blog zu verknüpfen. OpenOffice dagegen benötigt ein Plugin, das man zunächst installieren muss, bevor man den Writer zum Bloggen verwenden kann.

SnippingTool, Paint oder Gimp

Bilder und Grafiken können nie schaden. Wer Windows nutzt bekommt schon gleich zwei schöne „Bordmittel“ mitgeliefert. Zum einen das Snippingtool, mit dem man Hardcopies (Bildschirmkopien) über gewünschte Bildschirmausschnitte erstellen und in den fürs Internet gängigen Bildformaten speichern kann. Zum anderen ist das alte Paint, welches früher nur Bitmap-Grafiken erstellen konnte, inzwischen soweit aufgepeppt, dass man wenigstens einfache Veränderungen an Bildern vornehmen bzw. Bilder in andere Formate umwandeln kann.

Wer jedoch etwas professioneller an die Sache herangehen will, sollte auf das z.B. kostenlose Grafikprogramm gimp zurückgreifen. Es ist umfangreich und fast gleichwertig mit vielen teuren Programmen wie Paintshop etc.

Digitalkamera

Neben Grafiken sind auch Bilder im Internet und im Blog gern gesehen. Daher ist eine Digitalkamera wichtig!

Es mus nicht das Super tolle Modell sein. Es reicht eine Kamera mit einer einigermaßen passablen Auflösung. Hauptsache, die Bilder sind scharf! Daher reichen manchmal und je nach Bildgröße auch die Handykameras vollkommen aus.

Watermark

Vermeiden Sie Bilderklau! Eine weitverbreitete Masche der Internetnutzer. Schließlich muss alles kostenlos sein. Und wen man schon damit rechnen muss, dass irgendein Leser mal ganz diskret die Eigentumsrechte an Bildern vergisst, so sollen doch wenigstens andere wissen, von wem das Bild / die Grafik stammt.

Watermark gibt es als Freeware im Netz und bindet Wasserzeichen in die Bilddatei ein.

xnConvert

xnConvert gibt es ebenfalls kostenfrei im Netz. Es bietet neben den Möglichkeiten, Bilddateien in Hinsicht auf Bild- und Dateigrößen zu manipulieren oder aber auch Wasserzeichen einzufügen, in Verbindung mit xnView auch eine Bildverwaltung zum besseren Wiederfinden Ihrer Bilddateien auf dem Rechner.

Fazit

Bloggen ist mittlerweile ein wichtiges Mittel zu Kundenbindung. Um einen guten Blog aufzubauen benötigen Sie neben Themen lediglich nur ein paar kostengünstige oder schon mit Ihrem Rechner mitgelieferte Programme. Ein Blog ist daher schnell umsetzbar und verhilft und stellt für KMUs eine günstige Marketingmaßnahme zur Kundenbindung und Kundengewinnung dar.

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