Konsumhelfer.de: Vorbereitung des Launch eines neuen Blogs

Gestern ging ein neuer Blog, Konsumhelfer.de, an den Start. Dieser richtet sich diesmal nicht an Unternehmer oder an Versicherungskunden und Menschen mit Fragen zu finanziellen Themen (Valu€zio.de), sondern an jeden von uns: an den Konsumenten.

Hier möchte ich mal einiges zu der Entstehung dieses Blogs und die Schritte / Maßnahmen in einer kleinen Artikelserie berichten, damit Sie vielleicht ein paar Anhaltspunkte für Ihren eigenen Unternehmensblog bekommen,

Warum einen Konsumentenblog?

Gedanklich trage ich den Blog bzw. das Thema schon einige Zeit mit mir rum. Wir alle sind Konsumenten. Wir alle machen Erfahrungen mit Produkten, Dienstleistungen, Service. Warum nicht andere über diese informieren?

Auch ist ja wissenschaftlich schon festgestellt worden, dass Menschen sich an den Erfahrungen anderer Menschen orientieren. Positive Erfahrungen führen hierbei oftmals zu Käufen durch andere, negative Erfahrungen können dagegen zu einer Kaufverweigerung führen. Deswegen bieten viele Online-Versandhändler eigene Bewertungssysteme mit Kommentarfunktionen an. Aus diesem Grund stellt sich logischerweise die Frage, warum man dann nicht dort seine Erfahrungen kommuniziert?

Auch hierüber habe ich mir Gedanken gemacht. Schließlich ist das Bewerten auf den Händlerseiten doch das sinnvollste, oder? Das Ergebnis der Überlegungen ist da jedoch ein Nein. Aus verschiedenen Gründen:

  1. Es gibt Bewertungsplattformen für Unternehmen, z.B. Yelp, Google Local auch bei Facebook. Nachteil dieser Plattformen: Hier bewertet man in der Regel nur stationäre Unternehmen. Also Unternehmen mit einem Büro oder Ladengeschäft/Lokal, in die man auch örtlich gehen kann. Was ist aber mit Dienstleistungsanbietern, die zum Kunden kommen (z.B. Berater)? Oder mit Online-Händlern? Auch hier gibt es zwar Möglichkeiten wie bei Vergleichsportale, bei denen man sich über über den Händler auslassen kann. Aber die Vergleichsportale bieten nur die Händler an, die sich dort angemeldet haben – also die großen Händler –, kleine sind dort nicht dabei und können auch nicht bewertet werden.
    Die meisten Bewertungsportale haben dazu noch einen Nachteil: Oftmals sind sie auch wieder nur regional (wobei Region hier einzelne Länder, Kontinente sein können). Wenn man ein Unternehmen aus einem Land /einer Region bewerten will, die nicht von dem Portal angeboten wird, was dann?
  2. Bewertungsplattformen für Produkte gibt es natürlich auch schon, z.B. Dooyoo. Zu dem kommen die Händlerseiten, wie schon gesagt, mit eigenen Produktbewertungsmöglichkeiten daher. Aber auch hier gibt es mehrere Probleme: Zum einen gehe ich selten nach dem ich ein Produkt erworben und eine Weile genutzt habe, wieder zu der Händlerseite zurück. Oftmals weiss ich gar nicht mehr auf Anhieb, wo ich es gekauft habe oder habe bei dem Händler lediglich einen Gastzugang (wenn überhaupt) weil ich ja gar nicht vor hatte noch einmal bei ihm zu kaufen. Also, erfolgt gar keine Produktbewertung. Zu dem kommt, dass man ja, wenn man diese bei einem Händler macht, nur bei diesem bewertet, was ist aber mit den zighundert anderen Onlineverkäufern, die auch das Produkt anbieten? Hier fehlt meine eigene Erfahrung den anderen Kunden. Oder was ist, wenn man das Produkt in der realen Welt, also bei einem stationären Händler gekauft hat?
    Folglich bleiben nur Plattformen wie Dooyoo übrig. Ihr Vorteil: Sie sind in der Regel bekannt und haben viele Zugriffe. Jedoch, wenn man sich Dooyoo ansieht, handelt es sich hier inzwischen oftmals auch um nichts anderes als eine Vertriebsplattform mit Preis- und Anbietervergleichsfunktionen für Produkte analog z.B. Preisvergleich.de.
  3. Ich persönlich bin faul! Also möchte ich einen einfachen Weg, meine Meinung im Web zu veröffentlichen. Wenn ich also Produkte oder Leistungen bewerten will, muss ich, wenn ich es nicht über eine eigene Website mache, mich auf den entsprechenden Plattformen einloggen und die Artikel dort schreiben. Mit den klassischen Nachteilen, dass man diese nicht zwischenspeichern kann, wenn man mit diesem nicht fertig wird oder auch die Rechtschreibung sich oft schlecht prüfen lässt. Zu dem kommt auch, dass vielfach eigene Bilder (oder Filme) nicht eingestellt werden können. Und manchmal fehlen auch sinnvolle Formatierungsmöglichkeiten.
    Damit muss man den Artikel erst einmal im Textverarbeitungsprogramm vorschreiben und dann in die Eingabebox der Bewertungsplattform kopieren. Ein mühseliger Umweg! Da kann ich dann den Artikel auch gleich an meinen eigenen Blog senden, dank der Blogvorlage von MS Word.

Konsumhelfer.de ist also ein Blog, mit dem ich meine (potentiellen) Bewertungskommentare bündele.

Die optische Gestaltung

Die Frage nach der optischen Gestaltung war in der ganzen Ideenentwicklung das kleinere Übel. Schnell hatte ich die Vorstellung, dass der Blog zum einen einer nicht übermäßig überladen werden darf mit allen möglichen Dingen. Zum anderen wollte ich eine Anlehnung an die derzeit recht modernen Pinboards haben. Ja, schon wieder so ein Brett á la Pinterest, Google+ und Facebook. Aber – und, so finde ich, muss man mir zu Gute halten – ist diese Art der Artikelpräsentation für ein Konsumenten-Blog passend. Schließlich: Was liegt näher als eine Adaption der Suche-Verkaufe-Bretter in manchen Supermärkten? Womit wieder der Bogen zum Konsum eines jeden geschlagen ist.

Nach einigem Suchen in den WordPress-Layouts und auch auf anderen Seiten habe ich schließlich ein Layout gefunden, welches meinen Anforderungen auf jeden Fall fürs erste genügen kann.

Vorbereitung

Wer mit einem Blog startet muss, muss sich neben dem Look & Feel natürlich auch über die Inhalte Gedanken machen. Da in diesem Blog Infos für Konsumenten gegeben werden, ist das Themengebiet ziemlich breit gefächert. Eine Einschränkung wurde daher zunächst einmal nicht geplant. Jedoch werden zunächst einmal alltägliche Produkte behandelt werden. Jedoch kann man sich auch vorstellen, irgendwann über Filme oder Bücher schreiben oder irgendwelche anderen Dinge, die etwas spezieller sind.

Neben dem Inhalte ist es auch wichtig, sich um die Verbreitung und das Bekanntmachen des Blogs zu kümmern. In der Regel empfehlen sich für die Verbreitung zum einen Werbung zum anderen Soziale Netzwerke. Aber auch Kommentieren auf anderen Websites ist eigentlich sehr sinnvoll, fällt aber für den Konsumblog meines Erachtens vollkommen weg. Wo soll man schon kommentieren und eine Verknüpfung zum eigenen Blog herstellen, als auf Produktbewertungsseiten? Und diese will ich ja eigentlich mit dem eigenen Blog meiden.

Werbung als Lösung ist auch etwas schlecht. Denn womit soll man, vor allem, wenn der Blog noch nichts oder nur eine geringe Anzahl von Artikeln vorhanden ist, werben? Werbung lohnt sich also nur, wenn der Blog etwas länger besteht. Und zu dem ist Werbung ziemlich teuer und oftmals recht wirkungslos, da es hier erhebliche Streueffekte gibt. Andererseits kann man eventuell Werbung gerade auf den Vergleichsplattformen schalten und so Leser heranziehen. Jedoch sind Ads derzeit nicht von Interesse.

Soziale Netzwerke sind dagegen günstige Wege um seinen Blog im Netz publik zu machen. Jedoch auch hier besteht das Problem, dass zunächst einmal andere auf die Netzwerkprofile aufmerksam gemacht werden müssen. Zunächst muss man jedoch entsprechende Profile anlegen. Das habe ich derzeit lediglich bei Twitter gemacht (@konsumhelfer). Sozusagen als Einstieg. Durch ein entsprechendes Tool wird dieses Profil, sobald die ersten Artikel eingestellt werden, beliefert. Zu dem ist das Tool so eingestellt, dass auch passende Artikel aus dem Valu€zio-Blog an den Account geliefert werden.

Geplant ist, später auch bei Facebook eine Seite zu erstellen und diese zu beliefern. Potentielle Leser und Interessent gibt es ja dort wie Sand am mehr. Jedoch ist hier auch wieder das Problem, dass man voraussichtlich durch Werbung auf Facebook diese Seite erst bekannt wird. Daher wird hier auch erst einmal darauf verzichtet. Dagegen sehe ich bei Twitter gute Chancen der Verbreitung. Denn dort tummeln sich viele Gutscheinseiten. Und wenn man diese dazu bekommt, dem @konsumhelfer zu folgen, dann kann dieses weitere Leser heranziehen. Wir werden sehen.

Blog-Themen des Artikels: Allgemein. Bookmarke den Permalink.
Kopieren Sie diesen Short-Link und verwenden Sie Ihn beim Posten und Teilen: http://ku-li.de/Jwv3e  

Teilen Sie diesen Beitrag mit anderen ...


Artikel kommentieren