Ökonomische Auswirkungen unternehmerischer Maßnahmen

Alle Ihrer geschäftlichen Tätigkeiten oder Entscheidungen wirken sich auf Ihren geschäftlichen Erfolg aus. Einige Auswirkungen sind offensichtlich; zum Beispiel: Mehr Werbung sollte den Umsatz steigern, erhöht jedoch definitiv die Kosten. Andere dagegen weniger. Und diese weniger offensichtlichen Auswirkungen wollen wir uns in einer „neuen Artikel-Serie“ etwas genauer ansehen.

Rückblickend haben wir schon einige dieser Themen besprochen, welche wir nunmehr zu einer Artikel Reihe zusammenfassen Wer ein regelmäßiger Leser unsere Blogartikel wird sich erinnern:

Freundlichkeit

Sie kennen das Sprichwort,

„Wie man in den Wald ruft, so schallt es wieder heraus!“?

Dies gilt insbesondere auch im Geschäftsleben. Je freundlicher Sie bzw. Ihre Mitarbeiter mit den Kunden umgehen, je zu vorkommenden man sich verhält, desto mehr Umsatz wird man auf Dauer generieren. Einfache Beispiele sind zum Beispiel Trinkgelder (bzw. deren Höhe) oder aber die Weiterempfehlung durch Kunden.

Im Artikel „Freundlichkeit ist das A und O“ haben wir uns hiermit eingehender beschäftigt.

Aber auch Freundlichkeit gegen über den Mitarbeitern, ohne die nötige Strenge des Chefs und Disziplin im Unternehmen zu vernachlässigen, ist ein nicht zu vernachlässigender Bestandteil des unternehmerischen Erfolgs. Ein freundlicher Umgang/-ston erhöht zwar nicht unbedingt die Motivation. Er verhindert aber Motivationsverluste, die auf persönliche Angriffe und gefühlte Missachtung zurückzuführen sind.

Damit sind wir schon beim nächsten Punkt:

Motivation

Motivation ist ein weites Spielfeld. Es ist nicht leicht, festzulegen, was den einzelnen motiviert. Manche schwören auf finanzielle Anreize, andere reden vom innerbetrieblichen Klima usw.

Sicher ist: Motivation besteht aus einem Zusammenspiel von verschiedensten Maßnahmen und Anreizen. Und Motivation ist persönlich beeinflusst.

Es ist leichter, wie wir es jüngst schon getan haben, zu definieren, was in der Regel demotiviert, als das Zusammenspiel motivierender Elemente zu beschreiben. Motivation ist individuell und persönlich. Daher kann jede Motivationsmaßnahme jeden Mitarbeiter anders stark motivieren – auch negativ, also Demotivation, ist möglich.

Demotivation zeigt sich unterschiedlich wie z.B. durch eine hohe Fluktuation oder eine branchenunübliche Krankenquote.

Dienstleister und Lieferanten

Auch hierüber haben wir uns schon Gedanken gemacht: In wie weit beeinflussen die externen Dienstleister die Kundenzufriedenheit? In unserem alten Fall haben wir uns die Postdienstleister angesehen. Jedoch gilt dies auch für andere, wie Call Center etc. Es ist vollkommen irrelevant, ob man Dienstleistungsunternehmen oder Lieferanten betrachtet. Sie alle beeinflussen die Zufriedenheit der Kunden mit dem gekauften Produkt und damit mit dem Hersteller oder dem Händler des Produkts.

Daher ist es sinnvoll die Qualität der Leistungen bzw. Vorprodukte zu überwachen und auf den Umgang der Leistungserbringer mit dem Endkunden Einfluss zu nehmen. Ein schlechter Ruf eines Lieferanten / Leistungserbringers kann sich auf Ihren negativ auswirken und entsprechend den unternehmerischen Erfolg schmälern.

Erste Zusammenfassung

Das, was wir bisher besprochen haben, haben wir versucht, in eine Grafik zu packen. Wie Sie sehen, haben die schon behandelten Themen wechselnde Wirkungen untereinander und auf Ihren unternehmerischen Erfolg.

unternehmerische Auswirkungen

Bisher behandelte Zusammenhänge / Auswirkungen auf unternehmerischen Erfolg

Weitere Artikel dieser neuen Reihe werden diese Grafik erweitern und die Auswirkungen Ihrer unternehmerischen Maßnahmen verdeutlichen.

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Über Andreas Behling

Dipl.-Kfm. Andreas Behling studierte in Berlin an der Freien Universität Berlin Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Marketing und Produktionswirtschaft. Schon in den 1990er Jahren beschäftigte er sich mit dem Internet, erstellte Websites und sammelte Erfahrungen in Bereich der Online-Werbung. Nach dem Studium war er mit dem Online-Marketingcontrolling eines großen Versandhauses, später mit dem Risikomanagement (interne Revision, Controlling) des stationären Handels und einem mittelständischen deutschlandweit tätigen Handwerksbetrieb betraut. Zu dem hat er Erfahrungen im Fuhrparkmanagement, im Direktvertrieb sowie dem Personalmanagement gesammelt.Vernetzen Sie sich mit Andreas Behling über LinkedIn

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