Das letzte Jahr für Konsumhelfer.de

Nach dem nun ein Jahr das Projekt „Wir machen eine Website erfolgreich“ am Laufen ist, wollen wir nun einen Blick auf das Jahr werfen und uns die Zahlen zu konsumhelfer.de etwas genauer ansehen. Hierbei werden wir sehen, dass wir gute Grundlagen für den weiteren Aufbau der Seite geschaffen haben, jedoch noch sehr viel Luft nach oben vorhanden ist. Letzteres ist konsequent auszunutzen.

Besuchsstatistiken

Besucher

Betrachten wir zunächst einmal die Besuchsstatistiken, bevor wir in die Tiefe der Erfolgsanalyse gehen. Schon die Zahlen (alle bis 26. Dezember 2018) zeigen, dass konsequente Arbeit am Erfolg einer Website kontinuierlich Früchte tragen.

Sieht man sich unabhängig von der Herkunft alleine die Zahl der Besucher der Website an, so stellt man fest, dass wir 2018 die Zahl zu 2017 nahezu verdoppelt haben. So ist die Zahl von 740 Besuchern im Jahr auf 1290 angestiegen. Natürlich ist dieser Anstieg nicht so hoch, wie wir eigentlich erwartet hatten. Schließlich sollten unsere im März 2018 vorgestellte Marketingmaßahmen zum Erfolg beitragen. Die Maßnahmen schein jedoch nicht sehr erfolgreich gewesen zu sein, da wir von 2016 auf 2017 einen Anstieg von rund 500 Besuchern auswiesen, von 2017 auf 2018 ebenfalls die Besucherzahl „nur“ um rund 550 Besucher steigern konnten. Also hatten wir nach einer Steigerung der Besucherzahlen in 2017 von etwa 187% in 2018 die Zahl lediglich um rund 76% steigern können.

In Verbindung mit der Feststellung, dass es noch deutlich Luft nach oben gibt, müssen wir feststellen, dass wir somit das Ziel „Erfolg“ verfehlt haben. Jedoch umgekehrt, sehen wir die Steigerung für den Anfang als einen moderaten Einstieg zu unserer Aufgabe „Wir machen eine Website erfolgreich“.

Regionale Herkunft

Unsere Zielgruppe liegt für die Website deutlich im deutschsprachigen Raum. Schließlich ist die Seite ausschließlich in Deutsch geschrieben. Interessant sind daher die Herkunftsländer, aus denen die IP-Nummern der Besucher stammen. Demnach kommen die Nutzer zum Einen hauptsächlich von der Nordhalbkugel, zum anderen nicht nur aus den deutschsprachigen Regionen. Führend sind zwar Zugriffe aus Deutschland, gefolgt von den USA (126 Zugriffe in 2018), Großbritannien (98), Italien (95), Frankreich (93). Die nächste Gruppe aus Rußland (49), Ungarn (44), Türkei und Spanien (beide 30) ist schon weit abgeschlagen. Österreich und Schweiz als deutschsprachige Zielländer sind weit abgeschlagen.

Natürlich sind die Zahlen aus verschiedensten Gründen nicht vollständig glaubhaft. So sind genauso wie bei der Erfassung der Besucher alle anonym surfenden Nutzer – also ausgeschaltete Cookies — nicht dabei. Zudem gibt es genug Nutzer, die Ihre Herkunft z.B. über Tor-Netzwerke verschleiern und somit ein falsches Bild schaffen. Letzter Grund liegt in unserer eigenen Datenerfassung hinsichtlich der Herkunft: Aufgrund der Datenanonymität erfassen wir keine Geodaten und anonymisieren 3 Bytes der IP-Adresse , sondern „schätzen“ die Herkunft aus IP-Fragmenten. Also: relativ ungenaue Daten hinsichtlich der Herkunft.

Weg zu konsumhelfer.de

Neben der Zahl der Besucher ist es wichtig, zu erkennen, wie die Nutzer auf die eigene Website gekommen sind. Die rund 1290 Besucher kamen 2018 zu 54% über Suchmaschinen, 30% per direkten Zugriff und 16% über Websites.

Bei den Suchmaschinen hatte Google mit 94% den Löwenanteil. Bei den Besuchern, die über Websites gekommen sind handelt es sich hauptsächlich um Nutzer von Twitter und Facebook (insgesamt 88%), wobei 70% der Zugriffe durch Facebook generiert wurden. Facebook liefert also zusammen mit Google den meisten Traffic auf die Website.

Ersteres ist erstaunlich, da wir dieses Netzwerk mehr als stiefmütterlich behandeln und Twitter eigentlich der Vorzug geben.

Genutzte Gräte

Immer wieder liest man, dass Webseiten unbedingt auf mobile Geräte optimiert werden sollen. Konsumhelfer, wie auch alle anderen Seiten von uns, sind entsprechend eingestellt, dass sie auch über Smartphone und Co gut zu lesen sind.

Bei 50% aller genutzter Geräte handelte es sich um die klassischen Computer. 43% waren Smartphones. Also scheint die Bereitstellung einer für mobile Geräte optimierten Website eine Fehlinvestition zu sein. Jedoch bei einen tieferen Blick in die Zahlen bzw. einem Vergleich mit 2017 stellt man fest, dass der klassische Computer erhebliche Anteile verloren hat: 2017 nutzen noch 73% der Besucher einem klassischen Computer. Smartphones machten damals lediglich 23% aus.

Auch wenn wahrscheinlich die Verschiebung in 2019 zugunsten mobiler Geräte nicht mehr so gravierend erfolgen wird, ist die Verfügbarkeit eines mobilen Webauftritts mehr als gerechtfertigt gewesen.

Fazit Besuchsstatistiken

Wir sehen, dass wir das Ziel einer erfolgreichen Website noch lange nicht erreicht haben. Die Zahl der Besucher ist noch deutlich ausbaubar und sollte in 2019 mindestens um weitere 500 übers Jahr gesteigert werden. Dies entspräche dann im Schnitt eine monatliche Besucherzahl von 150. Ideal wäre jedoch mindestens 200 bis 300 Besucher im Monat zu erreichen. Natürlich sollte mehr angestrebt werden, jedoch sind wir für kontinuierlichen Aufbau von Besuchern.

Gleichzeitig muss das Ziel sein, den Anteil der Suchmaschinen als Traffic-Lieferanten zu reduzieren. Gleichzeitig sollte der Anteil der Suche über Google verringert werden. Nur so kann eine Abhängigkeit von Google verringert werden.

Twitterkennzahlen

Da geplant ist, zu etwas späterer Zeit auf Kennzahlen hinsichtlich des Erfolgs bei Twitter einzugehen, möchten wir an dieser Stelle nur aus ein paar Eckdaten eingehen.

Tweets

Neben der Steigerung der Anzahl im Jahr veröffentlichter Titel, wie schon beim Einstieg in die Artikelserie angesprochen, ist auch die Zahl der in die Sozialen Netzwerke abgesetzten Nachrichten nicht zu vernachlässigen. Über alle Accounts (@konsumhelfer, @campertipps, @valuezio und @urlaubfreizeit) haben wir 2018 die Zahl der Tweets um rund 142% auf 430 Stück im Jahr gesteigert. In den letzte Wochen des Jahres 2018 ging die Zahl der Postings jedoch zurück, da ein Plugin nicht mehr so wie gewünscht funktionierte, so das ältere Artikel nicht erneut an Twitter automatisch gesendet werden konnten.

Follower

An dieser Stelle über Follower zu reden, ist reine Statistikverzerrung. 2017 gab es lediglich den Account @Konsumhelfer und @valuezio. Von diesen beiden haben wir jedoch nur Daten für das Konsumhelfer-Twitterprofil erhoben. Seit Januar 2018 sind aber auch die Profile Valuzio und der neue Campertipps eingeflossen. Ab Juni kam noch Urlaub & Freizeit dazu. Mit allen 4 Profilen erreichten wir eine Steigerung der Follower-Anzahl um 1533%.

Betrachtet man jedoch das Konsumhelfer-Profil alleine, stieg die Zahl der Follower um ganze 3% bei einem gleichzeitigen Anstieg der Konsumhelfer-Tweets von rd. 26% Diese Beidenzahlen sind in der Hinsicht realistische Vergleichszahlen zum Vorjahr 2017.

Impressionen (Reichweite)

Ein Kennzahl, die bei vielen im Netz Grusel hervorruft und eigentlich so nicht stehen gelassen werden darf – also ohne weiterem Kontext – sind die Impressionen. Diese konnten wir Dank der 430 Tweets (und der Steigerung der Followerzahlen) um 340% steigern.

Fazit

Auf Basis dieser Zahlen ein Fazit zu ziehen ist mehr als falsch. Zumal diese Zahlen nicht alleine stehen dürfen und nur als Grundlage weiterer, viel aussagekräftigerer Kennzahlen dienen müssen. Aber dazu in späteren Blogposts mehr!

Wir konnten jedoch bei Twitter etliche Steigerungen erzielen. Dies muss natürlich 2019 weiter ausgebaut werden, schon alleine, um die genannten Ziel im Bereich Besuchsstatistiken und (folgenden) Einnahmen zu erreichen. Twitter wie auch Facebook sind keine zu vernachlässigenden Traffic-Lieferanten.

Erfolgsfaktor Einnahmen

Letztendlich ist das Ziel mit konsumhelfer.de auch Einnahmen zu generieren. Dies geht natürlich nicht oder nur sehr schwer, wenn die Besuchszahlen zu gering sind. Denn zum Einen findet man schwer Werbepartner, da die Seite zu unbekannt und damit uninteressant für Werbende ist, zum Anderen ist die ist die Wahrscheinlichkeit des „Verkaufs“ recht gering.

Geht man von einer – wahrlich optimistischen – Conversion von 5% aus, also 5 von 100 Besuchern klicken auf einen Werbelink, klicken bei der durchschnittlichen Besucherzahl in 2018 monatlich nur 5 Vistors einen Werbelink an. Bei der Annahme, dass von diesen weitere 5% einen Kauf beim Werbepartner tätigen, gibt es bei der derzeitigen Nutzerzahl lediglich 3 Verkäufe im Jahr!

Dem entsprechend sahen die Einnahmen 2018, welche Konsumhelfer.de generierte, auch aus.

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