8 Wege, wie Sie Ihren Blog ohne Kosten bekannt machen

Wer einen Blog schreibt, der will auch, dass dieser seine Leserschaft findet. Egal, ob es sich hierbei um einen privaten oder einen kommerziellen Blog handelt. Daher ist es unerlässlich, diesen auch in der riesigen Netzwelt bekannt zu machen. Nur wir macht man das? Vor allem, wenn man dafür kein zusätzliches Geld in die Hände nehmen will!

Onpage-SEO und bei Suchmaschinen bekannt machen

Der naheliegendste aber auch mühsamste Weg ist der, dass man seine Blogartikel zunächst einmal für Suchmaschinen optimiert und dann diesen bekannt macht. Bei der Onpage-Optimierung geht es um gestalterische Elemente (Überschriften, Bilder, Formatierungen), die Qualität der Inhalte (Content), Definition und Einbau von Schlüsselwörtern (Keywods, Keyphrases) sowie gegebenenfalls Landingpages.

Diese Optimierung ist in der Regel etwas mühsam. Große Unternehmen setzen dafür Dienstleister ein oder haben speziell dafür ausgebildete Mitarbeiter im Marketing, die sich um nichts anderes als die Verbesserung des Contents hinsichtlich der Auffindbarkeit in Suchmaschinen zu kümmern. Denn hierum geht es ja beim SEO. Für klein- und mittelständische Unternehmen ist der Einsatz von Dienstleistern oder firmeninternen Spezialisten in der Regel zu teuer oder aufgrund fehlender Kapazitäten nicht möglich.

Egal, ob man jedoch SEO in seinem Blog betreibt oder nicht, der beste Artikel wird nicht gefunden, wenn dieser nicht in den Suchmaschinen indexiert ist. Also muss man sich darum kümmern, dass Google, Bing & Co von dem neuen Beitrag in Kenntnis gesetzt werden. Gute Blogsysteme bieten dafür eine Routine an, mit der man sogenannte Pings absetzt, sobald ein Artikel veröffentlicht (oder auch aktualisiert) wird. Diese stupsen — vereinfacht dargestellt — die Suchmaschinen-Routinen an und teilen denen mit, dass sie doch mal vorbeischauen und den neuen Artikel lesen und in ihre Datenbank aufnehmen sollen.

Statusmeldung im Social Media

Mit viel weniger Aufwand können Sie Ihre News über Soziale Medien wie Google+, Facebook oder Twitter verbreiten. Dabei hängt die Reichweite Ihrer Mitteilung über einen neuen Beitrag von Ihren Followern, Fans etc. ab. Sowohl hinsichtlich der direkten Anzahl Ihrer Leserschaft, denn die ersten, die Ihre Meldung lesen sind die, die Ihnen in den Netzwerken folgen, wie auch hinsichtlich der indirekten Leserschaft, also denen, die aufgrund weitergeleiteter Statusmeldungen auf Ihren Post aufmerksam werden.

Hier sind Sie neben der Qualität Ihres Artikels auch von Ihrem Statuspost in die Netzwerke abhängig. Je wirkungsvoller dieser für Ihre Follower ist, desto eher lesen Sie diesen Beitrag und sind bereit, Ihre Statusmeldung zu teilen oder zu empfehlen. Sie müssen also hier nicht nur einen guten Artikel schreiben, sondern diesen auch noch gut vermarkten. Letzteres setzt Kenntnisse über Ihre Fans oder eine Bereitschaft dieses auszutesten voraus.

Vorteil dieses Vorgehens liegt darin, dass Sie über diesen Weg schon einmal ein paar Links zu Ihrem Post produzieren. Damit unterstützen Sie das Auffinden Ihres Artikels, da Suchmaschinen inzwischen gerne soziale Netzwerke scannen. Denn je mehr Links von dort auf einen Artikel führen, desto „wichtiger“ ist dieser. Auch fördern Sie durch die Veröffentlichung dieser Artikel Ihren eigenen Expertenstatus, dadurch finden Sie irgendwann bei vielen Gehör und Interesse an weiteren Artikeln von Ihnen.

Beachten Sie bei den Sozialen Netzwerken auch, dass Sie eventuell mehrere Möglichkeiten haben, Ihre Artikel zu präsentieren. Z. B. im persönlichen und im privaten Profil.

Mails / Newsletter

Nutzen Sie Ihre Mails, um diskret auf Ihren Blog (oder Blogbeitrag) zu verweisen. Setzen Sie einen Link in Ihren Foot-Text.

Desgleichen gilt bei Newsletter. Und vergessen Sie nicht, beim nächsten Mal, in diesem Ihren Blogartikel zu bewerben!

Kommentieren anderer Blogs

Wichtigste Aufgabe, und das ist schon bei der vorhergehenden Möglichkeit angesprochen worden, ist das verlinkt werden im Internet. Das schafft man am Leichtesten, wenn man in anderen thematisch ähnlich gelagerten Blogs Kommentare schreibt. Da man sich hier mit einem Namen outen muss und zudem eine Möglichkeit hat, diesen mit seiner Website zu verknüpfen. Zu dem kann man in den Kommentarbeiträgen immer irgendwelche Links einbauen.

Aber achten Sie darauf, dass Ihre Kommentare nicht als Werbung (SPAM) angesehen werden. Also immer Inhaltlich einen passend und sinnvoll kommentieren und weitere Links nur mit Bedacht setzen!

Gastbeiträge

Sie werden an vielen Stellen lesen können, dass Gastbeiträge für einen Blog förderlich sein können. Hierbei verweist man darauf, dass man zusehen soll, einen möglichst bekannten Schreiber dazu zu bringen, auf Ihrer Seite einen Beitrag zu schreiben. Damit würde Ihr Blog von der Berühmtheit profitieren würde.

Jedoch ist das der eine – aber schwierigste Weg. Denn Sie müssen hier erst einmal selbst einen gewissen Bekanntheitsgrad mit Ihrer Seite erreicht haben, bevor ein prominenter Blogger auf Ihrer Seite etwas beiträgt- Einfacher ist der umgekehrte Weg. Bieten Sie doch anderen an, bei Ihnen etwas zu Ihren (und hoffentlich deren Themen) zu bloggen. In diesen Blogbeiträgen können Sie dann ganz legal auf andere Websites verlinken – so auch auf Ihren Webauftritt. Jedoch müssen Sie auch hier darauf achten, dass Sie es mit dem Verlinken nicht übertreiben, damit diese Links nicht von den Lesern als SPAM angesehen werden.

Auch hier haben Sie den Vorteil, dass abhängig von der Bekanntheit des Blogs, in dem Sie ihren Gastbeitrag schreiben, viele Leser erreichen können, die dann von Ihnen – wie auch bei den Kommentaren – auf Ihre Website, Ihr Angebot, Ihr Geschäft umleiten können.

Zitieren anderer Blogs

Wie Sie schon mit bekommen haben werden, ist es wichtig Links auf Ihre Beiträge zu erhalten. Gehen Sie doch den umgekehrten Weg! Bauen Sie doch zu ähnlichen Blogbeiträgen Links in Ihren Beitrag im eigenen Blog ein.

Warum? Blogger sind „eitel“ Ihnen gefällt es, wenn andere Seiten auf einen Blogbeitrag verlinken. Daher findet man oftmals automatisch generierte Textausschnitte in den Kommentaren der verlinkten Blogs. Diese Textausschnitte sind wiederum mit einem Backlink auf die Verursacherseite versehen.

Wenn andere nicht Ihre Beiträge verlinken wollen, so zwingen Sie doch über diesen Weg die anderen dazu. Wenn diese Blogs viele Leser haben, wird es nicht lange dauern, bis von diesen einige Leser zu Ihnen kommen.

Verlinken aus Communities / Diskussionsforen

Bei klassischen Communities tauschen sich Menschen mit gleichen Interessen aus. Folglich können Sie dort fachlich präsentieren und immer wieder Links zu Ihrer Seite einbauen. Hierbei müssen Sie auch wieder Vorsicht walten lassen, nicht dass Ihre Posts als Spam angesehen werden.

Beiträge in Diskussionsforen können Sie mit Mails vergleichen. Hier gibt es in der Regel eine Möglichkeit, einen Footer für seine Beiträge zu definieren. Dort kann man immer einen (oder mehrere) Links legal platzieren.

Pressemitteilungen

Ein scheinbar total anderer Weg sind Pressemitteilungen. Scheinbar ganz anders deswegen, weil eigentlich Pressemitteilung nichts anderes sind als für die Verteilung überbestimmte Medien optimierte Texte, die die Journalisten mehr oder weniger wortgetreu übernehmen. Um den Inhalt untermauern oder auf weitergehende Informationen verweisen zu können, besteht auch hier die Möglichkeit in den Artikeln Links auf die eigene Seite zu setzen.

Pressemitteilungen können Sie auf zwei arten setzen: Zum einen in entsprechenden Newsportalen wie openPR. Zum anderen in sogenannten Mitmachzeitungen wie myheimat oder mein-mitteilungsblatt.de.

Pressemitteilungen werden nicht nur von Journalisten gelesen, sondern auch gegebenenfalls von Ihrer Zielgruppe. Und ganz bestimmt von den Suchmaschinen indiziert, was ja bekanntlich die Wichtigkeit Ihrer Blogmeldung erhöht.

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