Die Wahl des richtigen Auftritts bei Facebook ist wichtig!

Wer erfolgreich Social-Networking betreiben will, der sollte auf einiges achten. Letztens schon anhand eines Xing-Profils gezeigt, dass Netzwerken scheitern muss, wenn man bestimmte grundlegende Faktoren außer Acht lässt. Aber auch in anderen Netzwerken gibt es Stolperfallen, die ein erfolgreiches Vernetzen erschweren, wenn nicht sogar unmöglich machen. Daher betrachten wir heute mal Facebook.

Bei Facebook gibt es sowohl private Profile, wie auch geschäftliche Seiten. Letztere sind die in der Werbung immer wieder auftauchenden Fansites.

Gerade diese Unterscheidung ist wichtig! Sogar in zweifacher Hinsicht.

Das private Profil

Das private Facebook-Profil ist das mit dem man sich als natürliche Person anmelden sollte. Hier verbindet man sich mit „Freunden“, also anderen natürlichen Personen und kommuniziert mit diesen. Zu dem kann man über dieses Profil diverse Spiele und andere Apps nutzen und so sein (soziales) Leben gestalten. Zusätzlich gibt es den Vorteil, dass man seine Posts und Informationen für Fremde (Nicht-Freunde) zu einem gewissen Grad unsichtbar machen kann.

Mit dem privaten Profil kann man zusätzlich Fan von Unternehmens-, Marken- oder sonst welchen Fanpages werden und deren Informationen lesen und mit den dahinterstehenden Repräsentanten kommunizieren.

Was nicht geht ist, dass Fanpages Freunde von einem privaten Profil werden. So können Fanpages persönliche an das eigene Netzwerk gerichtete Posts nicht lesen.

Die Fanpage

Die Fanpage ist, wie schon gesagt ein eine gewerbliche Seite. Fanpages gibt es als Unternehmensseiten, als Markenauftritte oder auch für einzelne Interessen, Vereine, sogar für Musikbands etc. Vorteil dieser Pages ist, dass diese immer öffentlich sind. Jedes Facebook-Mitglied – sei es ein privates Profil oder eine Fanpage – kann Fan der Seite werden. Dabei wird keine Freundes-Anfrage benötigt. Ein Klick auf „Gefällt mir“ der entsprechenden Fanpage reicht vollkommen aus.

Ein weiterer Vorteil: auf diesen Fanpages erfolgt damit auch wirklich nur die Kommunikation, die zum entsprechenden Thema, Unternehmen etc. gehört. Ein Mitlesen privater Statusupdates ist nicht möglich.

Und als letzter Vorteil: Fanpages sind die Seiten im Internet, die das mögliche Marketing-Arsenal voll ausnutzen können. Über entsprechende Apps können leicht neue Fans gewonnen werden. Über Reiter sind weitere Seiten einbindbar, vom Impressum über Shopsysteme bis hin zu Twitterfeeds und was man sich sonst noch so vorstellen kann.

Wo liegt das Problem des richtigen Netzwerkens?

Wie schon aus den beiden kurzen Überblicken herauszulesen ist, ist der Knackpunkt des Netzwerkens die Wahl zwischen privates Profil (immer benötigt!) und Fanpage.

Leider kommt es immer noch vor, und das vor allem bei Klein- und mittelständischen Unternehmen, dass man anstatt einer Fanpage auf ein privates Profil zurückgreift. Aus dem oben genannten, entstehen damit aber etliche Probleme:

Jeder potentielle Fan muss eine Freundschaftsanfrage starten. Damit ist ein schnelles Verbinden mit dem Unternehmen (One-Klick-Lösung) nicht möglich und von der Präsenz des Profilinhabers abhängig. Das Profil kann damit zum Beispiel nicht wachsen, wenn der Inhaber im Urlaub ist.

• Die Nutzung eines privaten Profils als Fanpage beinhaltet die Gefahr, dass man privates mit geschäftlichen vermischt. So werden private Freunde eventuell verärgert, wenn sie mit geschäftlichen Infos „genervt“.

• Die Nutzung eines privaten Profils als Firmenauftritt lässt zu, dass man sämtliche private Posts seine „Freunde“ (in diesem Fall ja Interessenten und Kunden) mitlesen kann. Aus Marketingsicht vielleicht interessant, aber an sich nicht unbedingt fürs Geschäft förderlich und kann auch zur Folge haben, dass potentielle Fans sich aufgrund dieses Wissens mit einer Freundschaftsanfrage zurückhalten.

• Das private Profil entspricht nicht gesetzlichen Anforderungen an die Impressumspflicht.

• Im privaten Profil sind etliche Marketingmaßnahmen nicht möglich.

• Ein Netzwerken mit anderen Fanpages ist zwar vom privaten Profil aus möglich, aber andere Fanpages können sich nicht mit dem Auftritt verbinden. So können zum Beispiel Geschäftspartner sich nicht richtig verlinken.

• Die Anzahl der Freunde eines privaten Profils ist beschränkt

Aus diesen Gründen ist es wichtig, sich für eine saubere Lösung zu entscheiden. Geschäftliches für die Allgemeinheit über eine Fanpage, privates in das Profil. Das schließt jedoch nicht aus, dass man auf seinem privaten Profil vielleicht auch ab und an mal was geschäftliches seinen Freunden und Familienangehörigen postet.

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