Warum RSS weiter genutzt werden sollte

Vor einiger Zeit hat Twitter die RSS-Feeds als veraltet bezeichnet. Twitter hat dann für das eigene Angebot von RSS- bzw Atom-Feeds eingestellt. Facebook nutzt diese Möglichkeit der Informationsverbreitung ebenfalls nicht mehr.

Wenn schon die beiden sozialen Netzwerke diese Methode der Informationsbereitstellung nicht mehr nutzen, sollten Sie darauf dann nicht auch verzichten?

Ihr Unternehmen lebt von der Kommunikation. Denn Sie müssen dem Markt zeigen, dass es sie gibt. Schließlich gibt es genügend Wettbewerber, die das Gleiche oder etwas Ähnliches anbieten. Dem Kunden ist es erst einmal egal, wer sein Bedürfnis befriedigt. Hauptsache, es wird befriedigt.

Daher ist der richtige Komunikationsmix wichtig. Dabei stellt sich nicht nur die Frage, über welches Medium Sie kommunizieren (im heutigen Fall das Internet). Sondern auch, wie Sie die Kommunikation zum Kunden tragen.

Schon häufiger haben wir von „Push“ und „Pull“ im Zusammenhang der Kommunikation gesprochen. In diesem Zusammenhang sind die sozialen Netzwerke als eine Push-Kommunikation — Sie drücken Ihre Information zu dem Internetnutzer — zu sehen. Natürlich mit verschiedenen Vor- und Nachteilen.

Eine klassische Pull-Kommunikation ist dagegen Ihr Blog, Ihre Website. Gefunden wird diese mit Hilfe der Suchmaschinen. Hier sucht der „Kunde“ nach der von ihm benötigten Information und holt sich diese auf Ihrer Website ab.

RSS-Feed sind ebenfalls eine Variante der Push-Kommunikation. Ihr CMS-System legt automatisch diese Feeds an. Der Kunde ruft diese ab, zu dem Zeitpunkt, an dem er will.

Gerade letzteres ist der Vorteil von RSS. Der Leser ruft diese dann ab, wenn er sie lesen will. Er wählt aus dem angezeigten Informationsangebot aus, was er konsumieren will.

Weil die Feeds dauerhaft vorhanden sind, erscheinen dieser in dem vom Kunden genutzten Feedreader (das kann auch das Mailprogramm sein). Auch, wenn schon Tage, Wochen vergangen sind. Und der Leser holt sich die Information ab und wählt die für ihn relevanten Artikel aus..

Sie erreichen den interessierten Nutzer 100%ig. Denn er wird über den Feedreader Ihre Feeds abonniert haben. Er wird umgehend in Kenntis gesetzt, das es bei Ihnen etwas Neues gibt.

Dieses selbst entschiedene Abholen der Informationen ist ein grundlegender Vorteil gegenüber Suchmaschinen und Sozialen Netzwerken. Im Gegensatz zu ersteren erreichen Sie a) die Zielgruppe (dazu gleich mehr) und b) wird die Information nicht selten schon konsumiert, bevor eine Suchmaschine diese indiziert hat.

Gegenüber den Netzwerken liegt auch hier der Vorteil in der Sichtbarkeit. Minütlich gehen Millionen Posts bei Facebook Twitter & Co. über die Server. Jeder einzelne bekommt in der Stunde hunderte Posts. Wie lange Ihre Info im Fokus der Zielgruppe bleibt, können Sie sich da leicht vorstellen.

Die Halbwertzeit liegt bei wenigen Sekunden. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Leser die Nachricht zur Kenntnis nimmt, ist gering. Dass die Information bei der Zielgruppe ankommt daher nahezu gleich Null.

Daher: Bieten Sie Ihren Kunden die Möglichkeit RSS zu abonnieren. Sie sichern sich treue Leser.

Feeds haben zu dem noch einen weiteren, nicht zu vernachlässigenden Vorteil. Im Kampf um die Kunden und im Hinblick auf die Gewinnung der Zielgruppe sind sie ein nicht unerheblicher Faktor. Die Sozialen Netzwerke sind zu schnelllebig; eine Info, dass es etwas neues, interessantes bei Ihnen gibt ist schneller aus dem Fokus verschwunden, als der Post geschrieben wurde. Wenn Sie es richtig anpacken, dann haben Sie als Fan/Follower Ihrer sozialen Kanäle Personen aus Ihrer Zielgruppe und Leser Ihrer Posts.

Schaffen Sie es aufgrund guter Texte/Informationen, dass der Leser Ihres Blogposts die Atom-Feeds abonniert, haben Sie einen weiteren potentiellen Kunden gewonnen. Jemanden aus Ihrer Zielgruppe gefunden und an sich gebunden. Denn niemand wird die Feeds Ihrer Website in seinem Newsreader aus Jux und Tollerei importieren. Wenn der Besucher das macht, dann sieht er in Ihren Artikeln einen persönlichen Nutzen-/Informationswert. Wer die Feeds abonniert ist mit Sicherheit jemand, der wieder bei Ihnen im Blog vorbeischaut. Dadurch gewinnen Sie über kurz oder lang diese Leser als Kunden.

Feeds sind daher eine bessere Möglichkeit Ihre Zielgruppe zu erreichen, als die oft gepriesenen Sozialen Netzwerke. Sie sollten diese – auch wenn viele glauben, es handele sich um eine veraltete Technologie – weiterhin bereitstellen. Wenn Sie es nicht tun, dann holen Sie es nach!

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