Wie man zu problemlösenden Blogartikeln kommt

Wer sich entscheidet, sein Geschäft mit Hilfe des Internets zu unterstützen und dort nicht nur – oder weil es aufgrund der eigenen Angebote und Leistungen nicht möglich ist – ein Shoppingsystem aufbauen will, muss dem Internetnutzer andere interessante Informationen bereitstellen.

Internet rauf und Internet runter wird immer wieder davon gesprochen, dass man problemlösende Artikel auf seiner Website veröffentlichen muss. Diese würden dann dazu führen, dass zum einen die Kunden wieder vorbeikommen, zum anderen, dass auch potentielle Kunden auf Ihre Website gelangen. Jedoch, wie Sie Problemlösungen finden und veröffentlichen, dazu in der Regel kein Wort.

Aus diesem Grund werden wir Ihnen hier vier an sich einfache Wege zu entsprechenden, problemlösenden Artikeln vorstellen. Sie sind sicherlich nicht der Stein der Weisen, haben sich jedoch als praktisch erwiesen, jedenfalls bei uns und unseren Kunden.

Frage- und Problemlösungsplattformen nutzen

Egal, ob man hier in die etwas angestaubten Foren schaut, oder aber Seiten wie gute-frage.de, mit Hilfe dieser Plattformen stößt man immer wieder auf Fragen und damit Themen, die man aufgrund seines eigenen Wissens in Beiträgen behandeln kann. Da man davon ausgehen kann, dass diese Fragen, vor allem, wenn man hier häufiger behandelte Fragen verarbeitet, auch von vielen anderen gestellt werden, wird der Beitrag von Google, Bing und Co hoch gerankt und einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

Ein gutes Beispiel sind unsere beiden Artikel bezüglich der Abschaffung der Umfragefunktionalität bei Facebook sowie zum Thema „Wie stellt man schon lange abgelaufene Artikel bei Ebay wieder ein“. Beide Artikel werden bei Google je nach Suchbegriff unter den ersten 4 Plätzen angezeigt und so gut wie nie erst auf der 2. Ergebnisseite. Dabei sind beide Artikel schon weit älter als 12 Monate – aber immer noch ein Dauerbrenner.

Suchbegriffe nutzen

Liste der Suchbegriffe

Beispiel für eine Liste von Suchbegriffen / Suchstrings bei Google & Co

Sie tracken die Besucher? Ist zwar stark verpönt, aber auch das ist, jedenfalls mit Einschränkungen, erfolgreich. Denn wenn Sie eine interne Suche verwenden, können Sie schnell herausfinden, für was sich die Besucher interessiert haben. Haben Sie dann einen brauchbaren Artikel gefunden? Oder sind sie gescheitert? Gibt es zu einem Thema mehr Suchen, so dass dieses weiter behandelt werden sollte?

Zum Teil können sie auch auf die Suchbegriffe zurückgreifen, die zu Ihnen geleitete Besucher eingegeben haben. Leider wird hier die Zahl solche Suchbegriffe immer dünner, da die meistgenutzte Suchmaschine Google nur noch selten den Such-String mitliefert.

Dies haben wir zum Beispiel bei „Ist ein Lehrling über den Betrieb unfallversichert?“ angewandt. Hier haben wir die wichtigsten Begriffe eines einzigen Suchstrings, bei der wir aber aufgrund anderer Daten wissen, dass das Thema gewisse Relevanz hat, herausgepickt und in den Titels des Beitrags eingebaut. Der Artikel ist noch jung, etwa eine Woche alt, aber erste Erfolge sind schon zu sehen.

Mailinhalte verwenden

Nein, Sie sollen nicht die Inhalte von Mails veröffentlichen. Aber, ein Kunde hat eine spezielle Frage zu Ihrem Produkt oder einen interessanten Gedankengang und schickt diese/diesen per Mail oder äußert sich im Gespräch, dann greifen Sie das auf! Machen Sie daraus einen Artikel und Sie werden sehen, auch andere sind über die Frage gestolpert.

Betriebsanleitungen und Dokumentationen

Es kann so toll beschrieben sein, wie es will, aber zu einen liest man keine Betriebsanleitung, zum anderen sind sie schlecht aus dem asiatischen übersetzt und zu guter Letzt oftmals so komprimiert, dass man diese nur mit entsprechendem Hintergrundwissen versteht. Schließlich ist ein dickes Buch in der Herstellung viel zu teuer, nimmt in der Verpackung zu viel Platz weg und viel zu schwer.

Warum also nicht die ganzen „Kapitel“ der Packungsbeilage, die sich Handbuch schimpft, in laienverständlicher Form auf die Website bringen? Viele kurze, aber verständliche Texte mit Bildern. Und Sie helfen bei der Inbetriebnahme – Problem gelöst!

Vergessen Sie…

… bloß Eines! Und das ist ein gut gemeinter Rat.

Auch wenn das primäre Ziel ist, dem Besucher was zu verkaufen. Sei es Ihr Wissen / Ihre Dienstleistung oder vielleicht auch Folgekäufe im Webshop. Vermeiden Sie reißerische Artikel!

Nichts produziert beim Besucher mehr Verärgerung, als wenn er durch einen vielversprechenden Titel auf eine Seite gelangt, die nichts weiter ist als eine Verkaufsseite. Reißerisch, mit vielen Schlagworten und einem Kaufen- oder Bestellen-Button am Ende.

Wenn sie Problemlösung dem Kunden suggerieren, dann liefern Sie die auch!

Blog-Themen des Artikels: Kundengewinnung & Kundenbindung, Social Media Kommunikation. Bookmarke den Permalink.
Kopieren Sie diesen Short-Link und verwenden Sie Ihn beim Posten und Teilen: http://ku-li.de/FUeRg  

Teilen Sie diesen Beitrag mit anderen ...


Artikel kommentieren